Bis heute empfiehlt die DGE allen Bundesbürgern über 2 Jahre weniger Fett, vor allem weniger gesättigte Fette (und dafür reichlich Kohlenhydrate) zu essen, um gesund zu bleiben und sich insbesondere vor Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Zuletzt hat sie diesen Ratschlag im vergangenen November in ihren aktualisierten “10 Regeln” erneuert – obwohl schon damals klar war, dass er überholt und im Grunde falsch ist. Die Aufforderung, weniger (gesättigte) Fette zu essen und sie womöglich durch Kohlenhydrate zu ersetzen  widerspricht den wissenschaftlichen Erkenntnissen  - darauf  habe ich in meinen Büchern, Vorträgen und Artikeln  immer wieder hingewiesen.

Erfreulicherweise melden sich nun immer mehr Wissenschaftler zu Wort, wie z.B. vergangenes Jahr  Malhotra im British Journal of Medicine und jetzt ganz aktuell Di Nicolantonio in openheart und Chowdhury in den Annals of Internal Medicine. Sie alle kommen (unter anderem) zu dem Schluss, dass die Empfehlungen in Sachen gesättigte Fette dringend überarbeitet werden müssen, weil sie die Öffentlichkeit falsch informieren und die Gesundheit sogar schädigen können. Exemplarisch seien einige der wichtigsten Argumente aus der DiNicolantonio-Arbeit angeführt:

Bis heute empfiehlt die DGE allen Bundesbürgern über 2 Jahre weniger Fett, vor allem weniger gesättigte Fette (und dafür reichlich Kohlenhydrate) zu essen, um gesund zu bleiben und sich insbesondere vor Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Zuletzt hat sie diesen Ratschlag im vergangenen November in ihren aktualisierten “10 Regeln” erneuert – obwohl schon damals klar war, dass er überholt und im Grunde falsch ist. Die Aufforderung, weniger (gesättigte) Fette zu essen und sie womöglich durch Kohlenhydrate zu ersetzen  widerspricht den wissenschaftlichen Erkenntnissen  - darauf  habe ich in meinen Büchern, Vorträgen und Artikeln  immer wieder hingewiesen.

Erfreulicherweise melden sich nun immer mehr Wissenschaftler zu Wort, wie z.B. vergangenes Jahr  Malhotra im British Journal of Medicine und jetzt ganz aktuell Di Nicolantonio in openheart und Chowdhury in den Annals of Internal Medicine. Sie alle kommen (unter anderem) zu dem Schluss, dass die Empfehlungen in Sachen gesättigte Fette dringend überarbeitet werden müssen, weil sie die Öffentlichkeit falsch informieren und die Gesundheit sogar schädigen können. Exemplarisch seien einige der wichtigsten Argumente aus der DiNicolantonio-Arbeit angeführt:

Werden die gesättigten Fette  - wie bisher empfohlen – durch Kohlenhydrate ersetzt,

  • steigt der Anteil kleiner, dichte LDL-Cholesterin-Partikel an. Das sind genau jene, die gesundheitsschädlich (!) sind.
  • ändert sich der gesamte Fettstoffwechsel ungünstig (z. B. weniger HDL-Cholesterin, mehr Triglyzeride).
  • kommt es häufiger zu Diabetes und Übergewicht.

Werden die gesättigten Fette durch Omega-6-Fette (v.a. in Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl) ersetzt, …

  • erhöht sich das Risiko für Krebs.
  • erhöht sich das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen.
  • wird mehr LDL-Cholesterin oxidiert (= ungünstig).
  • sinkt das HDL-Cholesterin (= ungünstig)

Bleibt nur zu hoffen, dass die DGE und alle, die sich auf sie berufen, endlich aufwachen und den Leuten in Sachen Butter, Vollmilch, Sahne, Speck und Kokosfett nunmehr reinen Wein einschenken.


Quelle: Hünstetten [ Ulrike Gonder ]

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