Die gemeinnützige Tönnies Forschung schreibt erneut den mit 10.000 Euro dotierten Bernd-Tönnies-Preis aus. Bis Ende des Jahres 2023 können sich Medienschaffende aus dem deutschsprachigen Raum mit ihren Publikationen zum Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung darum bewerben. „Wir wollen Journalistinnen und Journalisten fördern, die sich fachlich fundiert damit auseinandersetzen“, erläutert Mechthild Bening, ehemalige Kuratorin und verantwortlich für diese Auszeichnung innerhalb der Gesellschaft...

Die gemeinnützige Tönnies Forschung schreibt erneut den mit 10.000 Euro dotierten Bernd-Tönnies-Preis aus. Bis Ende des Jahres 2023 können sich Medienschaffende aus dem deutschsprachigen Raum mit ihren Publikationen zum Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung darum bewerben. „Wir wollen Journalistinnen und Journalisten fördern, die sich fachlich fundiert damit auseinandersetzen“, erläutert Mechthild Bening, ehemalige Kuratorin und verantwortlich für diese Auszeichnung innerhalb der Gesellschaft. „Wir suchen nicht die schnelle Nachricht, sondern gut recherchierte Formate. Da gute Recherche eines hohen Aufwands bedarf, ist dieser Preis so attraktiv ausgestattet.“

Die Auszeichnung wird für journalistische Arbeiten aus den Bereichen Print, TV, Hörfunk und Online vergeben. Bei der Bewertung richtet die Jury ihren Blick insbesondere auf Sorgfalt bei der Recherche, eine ansprechende Aufbereitung des Themas sowie die allgemein verständliche Vermittlung auch komplexer Zusammenhänge. Die Beiträge sollen demnach verdeutlichen, dass die Medien den Wissensstand über den Tierschutz in der Nutztierhaltung durch ihre Berichterstattung sowohl bei den Tierhaltern als auch in der breiten Öffentlichkeit verbessern und so dazu beitragen, die tierschutzrelevanten Aspekte der Nutztierhaltung in den Blickpunkt zu rücken.

Außer auf dem Tierschutz in der Landwirtschaft liegt in dieser Ausschreibung ein Fokus auf den Auswirkungen der Nutztierhaltung auf das Klima. Medienschaffende können sich mit einem oder mit zwei Beiträgen bewerben. Der Veröffentlichungszeitraum der einzureichenden Publikationen muss in den Jahren 2022 oder 2023 liegen. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2023. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Symposiums am 11. März 2024 in Berlin statt. Die Jury kann die Aufteilung der Preissumme an verschiedene Journalistinnen und Journalisten beschließen. Das Gremium besteht aus Vertretern verschiedener Fachgebiete und arbeitet unabhängig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hintergrund
Die 2010 gegründete Tönnies Forschung verleiht in der Regel alle zwei Jahre den „Bernd-Tönnies-Preis für Tierschutz in der Nutztierhaltung“ – inzwischen also zum sechsten Mal. Damit gedenkt die Gemeinnützige Gesellschaft des 1994 verstorbenen Gründers der Firma Tönnies Fleisch, Bernd Tönnies. Die Tönnies Forschung dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken. Sie fördert die Forschung über die Zukunft des Tierschutzes in der Nutztierhaltung. Entsprechend dem Gesellschaftszweck werden mit dem „Bernd-Tönnies-Preis für Tierschutz in der Nutztierhaltung“ journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit zukunftsorientierten tierschutzrelevanten Aspekten der Nutztierhaltung beschäftigen.

https://toennies-forschung.de

 

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