Der Corona-Ausbruch vor einem Jahr bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat für großes Aufsehen gesorgt. Und noch bevor es wissenschaftliche Untersuchungen zur Ursache gab, überboten sich teils führende Politiker darin, auf das Unternehmen einzudreschen...

Der Corona-Ausbruch vor einem Jahr bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat für großes Aufsehen gesorgt. Und noch bevor es wissenschaftliche Untersuchungen zur Ursache gab, überboten sich teils führende Politiker darin, auf das Unternehmen einzudreschen. „Das was wir erlebt haben, wünscht man dem größten Feind nicht“, erinnert sich Maximilian Tönnies. Auch Clemens Tönnies blickt in der aktuellen Folge des Podcasts „Tönnies trifft Tönnies“ auf das Geschehen zurück. „Ich stand im Auge des Hurrikans und fühle heute noch, dass sich viele an Tönnies vergriffen und politisches Kapital herausgezogen haben."

Noch bevor überhaupt klar war, dass sich der Virus mittels Aerosole sprunghaft verbreiten konnte und das Unternehmen keine Schuld traf, gab es unsachliche Kritik von allen Seiten. „Es wurde von Herrn Hofreiter aufgefordert `Kauft nicht bei`. Etwas, was ich für einen deutschen Politiker, einen Abgeordneten – gleich welcher Partei – für unanständig halte“, sagt Clemens Tönnies in der aktuellen Podcast-Folge.

Zwei unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen im Nachhinein die Rolle der Aerosole als bis dahin unbekannten Risikofaktor für die sprunghafte Verbreitung des Virus. Immerhin hätten sich zahlreiche Kritiker, auch führende Politiker anschließend beim Firmenchef für ihre unsachliche und unbegründete Kritik entschuldigt – wenn auch nicht öffentlich. Gleichwohl hat das Unternehmen sachliche Kritik angenommen, alle Bereiche kritisch hinterfragt und auch alte Zöpfe abgeschnitten, unter anderem mit der Abkehr von Werkverträgen in den Kernbereichen der Produktion.

In der neuen Podcast-Folge plaudern Vater und Sohn auch über die Zukunft und notwendigen Veränderungen in der Landwirtschaft in Deutschland. Maximilian Tönnies spricht sich in diesem Zusammenhang für die Offenfront-Haltung der Tiere aus. "Das fördern wir", unterstreicht der 31-Jährige.

Die neue und dritte Folge ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf www.toennies.de und dem Youtube-Kanal der Unternehmensgruppe zu hören. In insgesamt acht Folgen sprechen Clemens und sein Sohn Maximilian Tönnies über die Anfänge und den Weg hin zu einem weltweit agierenden Lebensmittelunternehmen. Die nächste Episode erscheint in 14 Tagen. Wer über die neuen Folgen benachrichtig werden möchte, kann den Podcast „Tönnies & Tönnies“ auf allen gängigen Podcast-Plattformen abonniert.

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Quelle: Tönnies

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