Zum Welttierschutztag, der jährlich am 4. Oktober begangen wird, hat der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto "Ferkelprotest" ausgerufen. In Deutschland werden jährlich mehr als 22 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein und bei vollem Schmerzempfinden werden den Ferkeln mit einem scharfen Messer beide Hoden entfernt. Das deutsche Tierschutzgesetz legalisiert diese Qual. Mit einer aufsehenerregenden Aktion machte der Deutsche Tierschutzbund diese Woche am Berliner Alexanderplatz auf das millionenfache Leid der Ferkel aufmerksam.

Zum Welttierschutztag, der jährlich am 4. Oktober begangen wird, hat der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto "Ferkelprotest" ausgerufen. In Deutschland werden jährlich mehr als 22 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung - bei vollem Bewusstsein und bei vollem Schmerzempfinden werden den Ferkeln mit einem scharfen Messer beide Hoden entfernt. Das deutsche Tierschutzgesetz legalisiert diese Qual. Mit einer aufsehenerregenden Aktion machte der Deutsche Tierschutzbund diese Woche am Berliner Alexanderplatz auf das millionenfache Leid der Ferkel aufmerksam.


Mit der eigens eingerichteten Aktionswebsite www.ferkelprotest.de sammelt der Deutsche Tierschutzbund im Internet Protestunterschriften und klärt über Hintergründe der Ferkelqual auf. Ziel des Protestes: Eine Änderung des Tierschutzgesetzes mit einem klaren Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln. Bisher ist diese Tierqual noch nach Tierschutzgesetz legitimiert.

In den Reihen des Deutschen Bauernverbandes und der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN) hat die Forderung der Tierschützer für Aufregung gesorgt. "Entgegen aller Nebelbomben des Bauernverbandes und der Schweinezüchterindustrie: Es gibt Alternativen zur betäubungslosen Kastration von Ferkeln und damit entfällt jeder politische Grund auf Bundes- und Landesebene, eine Änderung des Tierschutzgesetzes abzulehnen. Herr Seehofer, handeln Sie. Jetzt", erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes zur Aktion, die zugleich Auftakt der Welttierschutzwochen, die bis zum Welttierschutztag am 4. Oktober stattfinden, ist. Der Deutsche Tierschutzbund hat den "Ferkelprotest" zum Leitmotto des Welttierschutztages ausgerufen.

Die Aufklärung der Bevölkerung sei wichtig, denn viele Verbraucher wüssten gar nicht, was den Tieren angetan würde, so Apel. Der Verband macht zusammen mit seinen über 700 Tierschutzvereinen mit mehr als 500 vereinseigenen Tierheimen rund um den Welttierschutztag auf die Problematik aufmerksam und fordert ein schnelles Handeln der Politik, um das Leiden der Tiere zu beenden. Der Deutsche Tierschutzbund ist mit 800.000 organisierten Tierschützerinnen und Tierschützern zugleich Europas größte Tier- und Naturschutzorganisation. Der Appell an die Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt: Verzichten Sie auf Schweinefleisch oder kaufen sie es nur, wenn Sie sicher sein können, dass die Ferkel schmerzfrei unter Betäubung kastriert wurden. Bei allen NEULAND-Landwirten wird das sichergestellt.

Quelle: Berlin [ Tierschutzbund ]

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