Schlachtvieh brachte mehr

Mit den im September EU-weit zu Ende gehenden Ferien stieg vielerorts die Fleischnachfrage. Dem stand ein durchweg höheres Angebot an Schlachtrindern und Schweinen gegenüber. Dennoch brachte Schlachtvieh aller Kategorien mehr als im Vormonat und auch mehr als im Vorjahr. Das Angebot am Hähnchenmarkt war für die lebhafte Nachfrage teilweise etwas knapp. Die Preise änderten sich meist jedoch nur wenig. Der EU-Putenmarkt entwickelte sich uneinheitlich, gebietlich kam es zu Preisdruck. Am Eiermarkt blieb eine durchgreifende Belebung aus. Bei fortgesetzt reichlichem Angebot erholten sich die Preise nur leicht. Die Lage am Buttermarkt entspannte sich, das Angebot wurde durch Ware aus der privaten Lagerhaltung und aus Interventionsbeständen ergänzt. Der in den Vorjahren übliche saisonale Preisanstieg blieb bislang aus. Der Käsemarkt tendiert fortgesetzt fest. Schlachtrinder und Schlachtschweine

Das EU-Schlachtrinderangebot fiel im September merklich größer aus als im Vormonat. In Deutschland wurden rund elf Prozent, in den Niederlanden gut sieben Prozent und in Dänemark knapp drei Prozent mehr Rinder geschlachtet als zuvor. Auch im Vergleich zum Vorjahr waren die Schlachtungen deutlich höher. In den meisten Ländern der Union erzielten Anbieter im Schnitt mehr Geld für Jungbullen als im August. Preisabschläge gab es lediglich in Irland, Schweden, dem Vereinigten Königreich und in Belgien. Im EU-Mittel lag der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 bei 271 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht, damit knapp fünf Euro höher als im Vormonat und fast sechs Euro höher als vor Jahresfrist.

Schlachtvieh brachte mehr

Mit den im September EU-weit zu Ende gehenden Ferien stieg vielerorts die Fleischnachfrage. Dem stand ein durchweg höheres Angebot an Schlachtrindern und Schweinen gegenüber. Dennoch brachte Schlachtvieh aller Kategorien mehr als im Vormonat und auch mehr als im Vorjahr. Das Angebot am Hähnchenmarkt war für die lebhafte Nachfrage teilweise etwas knapp. Die Preise änderten sich meist jedoch nur wenig. Der EU-Putenmarkt entwickelte sich uneinheitlich, gebietlich kam es zu Preisdruck. Am Eiermarkt blieb eine durchgreifende Belebung aus. Bei fortgesetzt reichlichem Angebot erholten sich die Preise nur leicht. Die Lage am Buttermarkt entspannte sich, das Angebot wurde durch Ware aus der privaten Lagerhaltung und aus Interventionsbeständen ergänzt. Der in den Vorjahren übliche saisonale Preisanstieg blieb bislang aus. Der Käsemarkt tendiert fortgesetzt fest.

Schlachtrinder und Schlachtschweine

Das EU-Schlachtrinderangebot fiel im September merklich größer aus als im Vormonat. In Deutschland wurden rund elf Prozent, in den Niederlanden gut sieben Prozent und in Dänemark knapp drei Prozent mehr Rinder geschlachtet als zuvor. Auch im Vergleich zum Vorjahr waren die Schlachtungen deutlich höher. In den meisten Ländern der Union erzielten Anbieter im Schnitt mehr Geld für Jungbullen als im August. Preisabschläge gab es lediglich in Irland, Schweden, dem Vereinigten Königreich und in Belgien. Im EU-Mittel lag der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 bei 271 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht, damit knapp fünf Euro höher als im Vormonat und fast sechs Euro höher als vor Jahresfrist.

Schlachtkühe wurden ebenfalls meist fester bewertet als im August; insbesondere in Spanien und Italien gab es kräftige Aufschläge. In Griechenland, Frankreich und Irland fielen die Erlöse für Schlachtkühe dagegen niedriger aus als zuvor. Im Vorjahresvergleich erholten sich die Preise innerhalb der EU, mit Ausnahme von Griechenland und Schweden, mehr oder weniger deutlich. Mit durchschnittlich rund 218 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht erzielten die EU-Landwirte für Kühe der Klasse O3 gut zwei Euro mehr als im August und 29 Euro mehr als vor zwölf Monaten.

Das Angebot an Schlachtschweinen fiel in Deutschland um rund neun Prozent und in den Niederlanden um zwölf Prozent größer aus als im August, in Dänemark und Frankreich blieben die Schlachtungen nahezu unverändert. Die Auszahlungspreise für Schlachtschweine lagen im Septembermittel EU-weit, mit Ausnahme von Spanien, Irland und dem Vereinigten Königreich, deutlich höher als im August. Im Vorjahresvergleich legten die Auszahlungspreise ebenfalls fast überall kräftig zu. Niedrigere Preise als zwölf Monate zuvor wurden lediglich in Frankreich und Italien gezahlt. Das gewogene Monatsmittel für Schweine der Handelsklasse E lag bei rund 152 Euro je Kilogramm und damit fast vier  Euro höher als im August und knapp zehn Euro über Vorjahresniveau.

Geflügel und Eier

Der EU-Hähnchenmarkt tendierte etwas lebhafter. Insbesondere der Absatz ganzer Tiere profitierte vom Urlaubsende in vielen Ländern der Union. Bei den Hähnchenteilen waren Schenkel bevorzugt gefragt. Teils gab es in diesem Segment auch Angebotsengpässe. Dem Vernehmen nach war dies insbesondere in osteuropäischen Ländern der Fall. Das höherpreisige Brustfleisch wurde von den Verbrauchern eher vernachlässigt. Die Erzeugerpreise blieben größtenteils unverändert, lediglich in Italien und Deutschland gab es leichte Abschläge, in Belgien dagegen Aufschläge. Der Vorjahresvergleich fällt nach wie vor uneinheitlich aus.

Die Putenmärkte zeigten teilweise ein differentes Bild. Die Nachfrage konzentrierte sich überwiegend auf Rotfleisch. Dies traf sowohl auf den Verbraucher- als auch auf den Verarbeitungssektor zu. Putenbrust wurde eher vernachlässigt. Die Erzeugerpreise standen gebietlich unter Druck.

Am Eiermarkt kam es auch im September nicht zu einer durchgreifenden Marktbelebung. Einer nur wenig steigenden Nachfrage stand in weiten Teilen der EU ein zu umfangreiches Angebot gegenüber. Entlastet wurden die Produzenten nur durch nachgebende Futterpreise. Absatzalternativen in Richtung Eiproduktenindustrie oder Drittlandsexporte waren kaum vorhanden. Am deutschen Markt kam es zu starken Marktirritationen durch unklare Absatzstrategien mehrerer Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen. Einige namhafte Discounter listeten Käfigware aus, so dass es bei dieser Ware zu Überhängen kam. Aber auch Bodenhaltungs- und Freilandeier waren keineswegs knapp. Die Eierpreise erholten sich zwar von den Tiefstständen, dennoch tendierte der Markt schwach. Die Vorjahreslinie wurde anhaltend deutlich verfehlt.

Milch und Milchprodukte

Der Jahreszeit entsprechend ging die Milchanlieferung in der EU weiter zurück; der Rückstand gegenüber der Vorjahrslinie verkleinerte sich in den meisten EU-Ländern. Die Lage am Buttermarkt hat sich entspannt. Das Angebot wurde durch Ware aus der privaten Lagerhaltung und Rückkäufe aus Interventionsbeständen ergänzt und reichte zur Marktversorgung aus. Die Butterpreise gaben gegenüber dem Vormonat in einigen EU-Ländern etwas nach und bewegen sich zum Teil unter dem Vorjahresniveau. Die Tendenz am EU-Käsemarkt war weiter fest. Dabei konnte das Angebot mit der regen Nachfrage vom Binnenmarkt und für das Drittlandsgeschäft nicht ganz Schritt halten. Bei niedrigen Beständen in den Reifelagern setzten sich teilweise leichte Preiserhöhungen durch, insbesondere für Schnittkäse. Ruhig, aber stabil entwickelte sich der Markt für Magermilchpulver. Obwohl die Produktion im Vergleich zum Vorjahr deutlich schrumpfte, reichte das Angebot aus. Verkäufe aus Interventionsbeständen wirken hier ausgleichend. Die Marktpreise für Magermilchpulver wurden durch die Mindestverkaufspreise aus der Intervention beeinflusst und gaben geringfügig nach. Die Notierungen für Vollmilchpulver blieben stabil, bei Molkenpulver war ein Preisanstieg zu beobachten.

Quelle: Bonn [ zmp ]

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